Charly und Kenny und Molly

Sabines Hunde

Das ist Charly
Das ist Charly
Und das ist Kenny
Und das ist Kenny

Charly kam also als Welpe zu uns. Im nachhinein gesehen, glaube ich, dass er noch keine 8 Wochen alt war. Ich bin der Meinung,  dass er ziemlich früh von seiner Mutter getrennt wurde. In Ungarn sind nämlich "Welpenfabriken" an der Tagesordnung.

 

Zu  Hause begann er zu husten und husten. Jede Art von Medikamente half nichts. Im Gegenteil, es wurde immer schlimmer. Er wäre mir fast gestorben, an Wurmbefall. Gott sei Dank konnten wir ihn noch retten.

 

Durch Charly kam ich zum Austrian Beagle Club und fand viele Freunde. Wir begannen eine Hundeschule zu besuchen, was mit einem Beagle, einem Jagdhund durch und durch, gar nicht so einfach ist. Doch wir schafften unsere erste Prüfung: BGHA.

Durch ihn traf ich auch meine mittlerweile beste Freundin Eva, auch stolze Besitzerin eines Beagles, die mit mir zusammen diesen Verein gründete.

 

Dann kam es zu dem Kontakt mit den TirolerTierEngeln, ein Verein, der Hunde aus Griechenland und Spanien rettet. Ich wurde Pflegestelle eines weiteren Beagles, Kenny, mittlerweile 8 Jahre alt.

 

Da es bei seiner Vermittlung Probleme gab, und er epileptische Anfälle bekam, beschlossen meine Familie und ich, ihn zu behalten.

Er kannte keinerlei Grundkommandos und verteidigte hartnäckig jedes Hundespielzeug. Also begann ich auch mit ihm zu arbeiten. Obwohl er bereits etwas betagt ist, lernte er schnell. In Kürze tritt meine Tochter mit ihm bei der BGHA an (siehe Rubrik "Aktuelles").

 

Beide meiner zwei Jungs sind im Grunde Problemhunde. Charly leidet bis heute durch die zu frühe Abnabelung von seiner Mutter an Trennungsängste.

 

Kenny dankt mir seine Rettung mit unbändiger Liebe und übertriebenem Schutzverhalten, d.h. er verbellt alle, die mir zu nahe kommen.

 

Durch meine Arbeit mit meinen eigenen zwei Hunden wurde mein Interesse geweckt, auch anderen Menschen und deren Haustieren zu helfen. So begann ich ein Fernstudium in der Materie der Tierpsychologie, spezialisiert auf artgerechte Haltung von Hund, Katze und Pferd. Auch lernte ich bei diesem Studium, wie ich helfen könnte, wenn Hunde, Katzen oder Pferde Verhaltensauffälligkeiten zeigen würden.

Nach Beendigung dieses Studiums beschlossen meine Freundin Eva und ich, diesen Verein zu gründen, um durch mein Fachwissen vielen anderen Tieren und deren Besitzern helfen zu können.

Leider ist Kenny am 17.12.2012 um 17:12 Uhr verstorben.

R.I.P. süßer Kerl und eine gute Reise über die Regenbogenbrücke. Machs gut in deiner neuen Welt!!

Wirbelwind Molly
Wirbelwind Molly

Und dann trat Molly in unser Leben ...

Zuerst als Kettenhündin gehalten und als Gebärmaschine missbraucht wurde Molly in Ungarn, als sie keinen Profit mehr abwarf, auf der Autobahn aus dem fahrenden Auto geworfen.

Zum Glück fand sie eine tierliebende Frau und brachte Molly zu Anna. Anna leitet in Ungarn eine Auffangstation und hat sich auf Beagles spezialisiert.

Aufgrund der Verletzungen und des Parasitenbefalls durfte Molly nicht allzu lange auf der Straße gewesen sein. Sie verbrachte ca. 1 Monat bei Anna, wo sie aufgepäppelt und mit anderen Beagles sozialisiert wurde.

Dann stieß ich per fb auf Molly und wusste: "Sie ist es - der richtige Zweithund, der Charly nach Kennys Tod aus seiner Depression vollständig rausholen konnte."

Wir nahmen sofort Kontakt mit Anna auf und nach bereits dem 1. Gespräch stand fest - sie wird unsere Familie bereichern. Auch die Diagnose "Demotex" konnte uns nicht von unserer Entscheidung abbringen. Schließlich ist sie die Richtige!

 

Mein Mann holte sie bei Anna ab. Die 1. Begegnung mit Charly und einem 1. Spaziergang mit den beiden verlief absolut unproblematisch.

Und so ist das Verhältnis zwischen den beiden bis heute! Charly hat nun wieder einiges zu tun und meistert seine Chefrolle perfekt.

 

Molly zeigte typische Verhaltensweisen einer Kettenhündin, indem sie alles und jeden verbellte. Nun sind es noch fremde Hunde, die sie bei Begegnungen nicht sonderlich leiden kann. Aber auch das werden wir mit Geduld und Spucke in den Griff bekommen :-)

Peppi

Ediths Hund

Peppis Geschichte und Foto folgen  in Kürze

Elik

Eva-Sophies Hund

Ich heiße Elik
Ich heiße Elik

Als ich wieder einmal in Kärnten bei meiner Oma auf Urlaub war, hatte mein Beagle Elik einen großartigen Einfall.

Während ich einen Stock tiefer bei meinem Onkel war, wollte Memi (meine Oma) auf Elik aufpassen.

Memi saß vor dem TV, um sich eine Ihrer Lieblingsserien anzuschauen, da bemerkte sie im Augenwinkel eine Bewegung am gegenüberliegenden Fenster.

Als Sie nun zum Fenster schaute, sah sie zu ihrem Entsetzen Elik, der draußen am Fensterbankl gemütlich herum spazierte.

In ihrem Schock schrie sie laut nach mir. Nachdem ich nach einer kurzen Weile nicht antwortete (habe es leider nicht gehört), beschloss meine 85 jährige Oma,  meinen Hund selbst zu „retten“. Sie ging ins Schlafzimmer, wo das Fenster offen war, über das Elik nach draußen gekommen ist, stieg aufs Bett und lockte ihn mit einem „Gutzi“ zu ihr. Das Problem war jedoch, dass das Fensterbankl so schmal war, dass Elik sich nur schwer umdrehen konnte, ohne zehn Meter in die Tiefe zu stürzen. Als er es dann schaffte und ohne jeglichen Stress zurück zum offenen Fenster ging, schnappte ihn sich Memi, zog ihn in die Wohnung und ließ ihn nicht mehr los…

Seitdem sind alle Fenster in Eliks Nähe immer geschlossen.

Ich kann nur sagen: Einfach Beagle, da ist immer was los.

Liebe Grüße

Frauchen Eva-Sophie

Daysi

Sabrinas Hund

Daysis Geschichte und Foto folgen in Kürze

Erwin, Fini und Luggi

Sabines Hunde

Ihre Geschichte und ihre Fotos folgen in Kürze

Brindisi

Claudias Hund

Anmerkung: Claudia hat ihr Amt als 1.Rechnungsprüferin zurückgelegt. Sie unterstützt aber unseren Verein weiterhin als Mitglied. Wir danken ihr für ihren Einsatz.

Hier stelle ich euch Brindisi vor
Hier stelle ich euch Brindisi vor
Brindisi wurde wahrscheinlich im Jänner 2007 in Süditalien geboren.
Gefunden wurde sie mit ca 3 Monaten auf einem Campingplatz in Brindisi (Apulien).
 
Sie verbrachte ca. 3 Monate bei der wunderbaren Tierschützerin Greta Irsperger, welche in der Nähe von Taranto eine Station für Straßenhunde errichtet hatte.
Um ihr etwas unter die Arme zu gfreifen, fuhren wir im September 07 für eine Woche nach Süditalien.
Greta war ein unglaublich bewundernswerter Mensch, durch ihren Tod im Feber wurde die Station leider aufgelöst und die Hunde kamen größtenteils in die Tierherberge Donzdorf.
 
Eigentlich wollte ich Brindisi zur Vermittlung mit nach Innsbruck nehmen, doch schon nach zwei Tagen konnte keiner mehr ihrem Charme widerstehen und sie durfte bleiben.
 
Brindisi ist eine sehr aktive, aufgeweckte, temperamentvolle Hündin. Kein Spaziergang kann ihr weit genug sein (außer es regnet :) ), sie macht mit Freude Agility.
 
Auch an ihr ist die Zeit auf der Straße nicht spurlos vorbeigegangen. Als echte Italienerin hat sie ein ausgeprägtes Mitteilungsbedürfnis. Leider verstehen das nicht alle, die beim Spazierengehen lautstark begrüßt werden :)

 

Angelo und Romeo

Claudias Katzen

Anmerkung: Claudia ist unsere ehemalige Schriftführerin. Sie ist leider von ihrem Amt zurückgetreten, bleibt aber weiterhin Mitglied unseres Vereins. Auch wenn Claudia nicht mehr in unserem Vorstand ist, möchten wir die Bilder ihrer Lieblinge und deren Geschichte auf unserer Homepage behalten.

Ich bin Angelo
Ich bin Angelo
Und ich bin Romeo
Und ich bin Romeo

Die wahren Schönheiten dieser Seite sind aber wir beide:

 

Ich bin Angelo und der neben mir, das ist mein Bruder Romeo. Wir sind nicht richtige Brüder, aber meine Menschenmami (kurz MM) war der Überzeugung, dass ich nur mit einem Kameraden glücklich werden kann. Dass mir Vögel und Mäuse lieber gewesen wären hat sie nicht geschnallt.
Na ja, ....!

 

So nun erstmal zu mir:
Ich, Angelo, wurde im April 2001 in einem privaten Tierheim in Abano/Italien geboren.
Weil der Platz dort sehr überfüllt war, hat man mich nach Innsbruck verfrachtet, wo ich eine vorübergehende Pflegestelle bei einer netten Frau bekam.
Ich war dort mit vielen kleinen Katzenkindern untergebracht und wartete dort auf ein neues und endgültiges Zuhause. Viele  meiner kleinen Mitbewohner/Konkurrenten hatten schon neue Plätzchen gefunden - ich leider noch nicht, denn ich war nicht so hübsch wie die anderen, ich war klein, klapprig und hatte fast kein Fell (Haare) am Bauch.

 Am 9. Juni 2001 kam dann meine Stunde.
Obwohl so viele schöne, schwarz/weiße Kätzchen  herumschwirrten wurde ich von Claudia auserwählt! Sogar die Frau von der Pflegestelle riet davon ab, mich zu nehmen, weil ich eben so mickrig war.
Aber Claudia blieb hartnäckig und wollte nur mich. So durfte sie mich mitnehmen.

So wurde sie meine MM.

Drei Tage später wurde ich mit einem Kameraden "zwangsbeglückt". Sein Name ist Romeo (der da auf dem Foto mit dem weißen Fleck).  Er ist ein „Bauernhofkatzl“ und stammt aus Aldrans und wurde, so wie ich, im April 2001 geboren.

Zuerst hat mir das nicht so gefallen, plötzlich nicht mehr der einzige Kater im Haus zu sein.

 Aber was soll´s. Romeo blieb ....
Und außerdem war er noch kleiner als ich - also absolut keine Gefahr für mich und ich dachte mir: „ Den werde ich mir schon richten!“

 

Da meine MM den ganzen Tag arbeiten geht, war ich dann doch froh einen Spielkameraden zu haben. Wir spielten den ganzen Tag, kuschelten (aber nur wenn es MM nicht sah), rissen Vorhänge herunter, räumten Regale ab, prügelten uns -  den üblichen Kram, den junge Katzen so machen.

Trotzdem gab und gibt es nie Schelte. Unsere MM hat wirklich viel Geduld mit uns und vor allem hat sie von Anfang an kapiert, dass wir die Chefs im Haus sind. Eigentlich durften wir, und das ist bis heute so geblieben, alles machen was wir woll(t)en.

Unsere MM und ihr Freund haben uns den Balkon zu einem wahren Katzenparadies ausgebaut: Kratzbäume, zweistöckiges Katzenhaus, Aussichtsplätze, drei große Blumentröge mit Gras, Katzenminze, Weinlaube usw.

In der Wohnung gibt es keinen Platz wo wir beide nicht sein dürfen. Als Katze fragt man da auch gar nicht lang. Glaubt mir, reine Erziehungssache!

Inzwischen sind mein "Bruder" und ich 8 Jahre alt und dank Luxusfutter sind wir zu stattlichen Katern herangewachsen. Wenn uns etwas nicht schmeckt, brauchen wir nur mit unseren Pfoten neben dem Fressnapf zu scharren, schon serviert uns MM was anderes!

Das beweist, dass wir unsere MM sehr gut erzogen haben und alles im Griff äh Pfote haben.


Zusammenfassend kann ich behaupten, dass wir es sehr gut „erwischt“ haben.