Unsere Sorgenkinder
Carlos
Sabine mit Carlos
Das ist unser Sorgenkind Carlos.
Er stammt aus Cadiz, hatte in Spanien einen Autounfall und lebt nun bei seiner mittlerweile 5. Pflegestelle, die Carlos jedoch gerne für immer behalten wollen.
Seinem Frauchen (noch Pflegemama) Tanja folgt Carlos auf Schritt und Tritt. Er lässt sich selbst mit Leckerlis nicht von ihr ablenken.
Die Bindung zu seinem Frauchen passt bestens, die Rangfolge zwischen den beiden ist geklärt, auch wenn man hier und da noch ein paar Tipps geben kann.
Näherten sich jedoch Familienangehörige, so wurden diese lauthals angebellt und auch angeknurrt. Dieses Verhalten bekamen wir mit ein paar Tricks und viel Engagement von Seiten Tanjas Familie (großes Lob!) in den Griff. Carlos freute sich schlussendlich sogar, wenn er seine weiteren Rudelmitglieder kommen hörte.
Doch dann passierte es: Carlos hat zugebissen! Tanjas Mama wollte das Halsband kontrollieren, was Carlos einfach in jenem Moment nicht in den Kram passte. Ohne jegliches Drohen wurde zugeschnappt. Nach erneuten langen Gesprächen mit einem am Boden zerstörten Frauchen fanden wir heraus, dass dies der erste nicht von Carlos selbst eingeforderte Körpertontakt von Seiten der Familienangehörigen war. Wir erkannten, dass Carlos´ Frustrationstoleranz (Reizschwelle) eindeutig zu niedrig und sein Drohverhalten zu gering ist. Da sein Fehlverhalten jedoch einerseits von undefinierbaren Reizen ausgelöst werden kann, andererseits schon stark ritualisiert ist, sind die Möglichkeiten einer Therapie sehr eingeschränkt.
Tanja muss sehr umsichtig im Umgang mit Carlos sein, was den Kontakt zu anderen Personen betrifft.
In der Zwischenzeit wird emsig nach passenden Bachblüten gesucht, um Carlos vielleicht ein wenig gelassener gegenüber Fremdeinwirkungen zu machen.
Natürlich werden wir von unseren weiteren Fortschritten berichten.
Mittlerweile nimmt Carlos Bachblüten, die laut Tanja bereits beginnen zu wirken. Selbst die Silvester-Knallerei konnte ihn nicht aus der Ruhe bringen.
Auch bei Hundebegegnungen benimmt sich der Kleine eindeutig weniger aggressiv als noch vor ein paar Wochen.
Freunde und Familienmitglieder werden nicht mehr als Eindringlinge gesehen. Er schlägt zwar weiterhin an, wenn er ein Geräusch hört, aber sein Bellen wirkt nicht mehr so hektisch. Und schließlich gehört es zu den Aufgaben eines Hundes, uns Menschen, die bei weitem nicht so gut hören als unsere vierbeinigen Lieblinge, bei unbekannten Geräuschen zu warnen.
Carlos lernt sehr schnell. Mittlerweile zieht er nicht mehr an der Leine und beherrscht das "Fuß-gehen" schon sehr gut.
Dennoch muss Tanja weiterhin einerseits sehr rigoros andererseits sehr umsichtig im Umgang mit Carlos sein.
Im März möchte Tanja mit Carlos die Hundeschule besuchen.
So wie ich Carlos einschätze, dürfte es dabei keine großen Probleme geben. Die Hunde untereinander werden natürlich ihre Position klären, aber das gehört nun mal dazu!
Wir wünschen bereits jetzt Tanja und ihrem Carlos viel Spaß dabei!
Natürlich werden wir Carlos weiterhin betreuen!
Tanja hat mittlerweile eine Hundeklappe einbauen lassen. Nun kann Carlos auch in Tanjas Abwesenheit in den Garten gehen, wann immer er Lust dazu hat.
Am Sonntag geht Carlos mit Tanja, ihrer Mama und deren Hündin des öfteren spazieren. Er tobt sehr gerne mit seiner Hundefreundin herum, verliert aber nie den Blickkontakt zu seinem Frauchen.
Carlos genießt sein Hundedasein in vollen Zügen, worüber wir uns natürlich sehr freuen.
Dass Tanja regelmäßig Kontakt zu uns hält, freut uns sehr, denn dadurch ist es uns möglich, die positive Entwicklung unseres Schützlings mitzuerleben. Danke dafür!
Neo
Neo
Das ist unser Sorgenkind Neo.
Neo war ein unerwünschtes Geschenk. Seine jetzige Besitzerin Gyöngyi hat das damals vernachlässigte Kätzchen zu sich genommen. Neo lebte dann glücklich mit Gyöngyi zusammen in Ungarn. Als jedoch seine Besitzerin nach Innsbruck übersiedelte, um hier eine bessere Arbeitsstelle zu finden, war sie gezwungen, ihren geliebten Neo in Ungarn bei ihrer Mutter zurückzulassen.
Da begannen die Probleme: Neo markierte ständig die Wohnung und zeigte auch aggressives Verhalten.
Auf Sabines Rat hin holte Gyöngyi ihren Stubentiger nach Innsbruck, da sie hier mittlerweile eine Wohnung gefunden hatte. Jedoch fürchtete sie, dass ihr neuer Lebensgefährte sich nicht mit Neo anfreunden könnte.
Mittlerweile ist Neo seit 2 Wochen in seiner neuen Umgebung. Er ist ruhig, zieht sich gern zurück, nicht sehr spielfreudig und auch nicht der große Schmuser. Mit seiner Nachbarin, der Hündin Tara, hat Neo absolut keine Probleme. Aber mit seinen 11 Jahren hat er auch das Recht, seine Ruhe zu bekommen. Inzwischen hat sich nicht nur Neo sehr gut eingelebt (anfangs markierte er auch die neue Wohnung, mittlerweile hat er jedoch diese Unart abgelegt), sondern auch Gyöngyis Lebensgefährte hat den Stubentiger in sein Herz geschlossen.
Nun steht aber Neos Besitzerin möglicherweise ein erneuter Umzug bevor. Gyöngyi fürchtet nun ein weiteres Mal um das Seelenwohl ihres Lieblings. Meiner Einschätzung nach muss sich Gyöngyi jedoch keine Sorgen machen. Normalerweise sollte man Katzen nicht aus der gewohnten Umgebung reißen. Aber bei Neo sieht die Sache etwas anders aus. Neo ist so sehr auf seine Besitzerin fixiert, dass er eher einen erneuten Umgebungswechsel verkraften würde als eine erneute Trennung von seinem Frauchen. Gyöngyi ist der Mittelpunkt in Neos Leben, ihre Ab- bzw. Anwesenheit entscheidet über sein Katzen-Seelenwohl.
Natürlich stehen wir Gyöngyi und Neo weiterhin mit Rat und Tat zur Seite.
Wir wünschen dem reizenden Pärchen (gemeinsam mit Gyöngyis menschlichem Lebensgefährten) weiterhin viel Freude und Glück in der neuen Patchwork-Gemeinschaft!
Samy
Der junge Samy
Samy ist kein Welpe mehr
Das ist unser Sorgenkind Samy.
Samy ist ein ca. 2-jähriger Jagdhundmischling. Er kommt von einem Bauernhof und lebt auch jetzt bei seiner Familie auf deren Bauernhof. Eigentlich ein Paradies, doch Samy betrachtet jeden Besucher als Eindringling. Lauthals versucht er jeden Fremden aus seinem Territorium zu vertreiben - eine nicht ganz ungefährliche Angelegenheit für die Besucher der Familie. Leider muss Samy jedes Mal ins Nebenzimmer gebracht werden, damit eine Unterhaltung überhaupt möglich ist. Auch dort tobte er während unseres Besuches eine ganze Weile wild herum. Nachdem er aber die ganze Zeit hindurch von allen ignoriert wurde, entschloss sich Samy doch dazu, seinen Protest einzustellen - ganz zum Erstaunen seiner Besitzer.
Samy ist eindeutig der Chef. Er bestimmt, wer wann wo sein darf. Vermutlich wurde ihm als süßer Welpe alles erlaubt. Nun ist es ein weiter Weg zum Ziel, dass Samy fremde Leute in seiner Stube erlaubt. Als erster Schritt muss unbedingt die Rangfolge geklärt werden. Samy muss verstehen, dass nicht er, sondern seine Leute die Chefs im Haus sind, dass nicht er, sondern seine Besitzer bestimmen, wer das Haus betreten darf und wer nicht. Dazu hinterließen wir der Familie ein paar Spickzetteln, auf denen kurze Notizen stehen, worauf sie im Umgang mit Samy in Zukunft achten muss. Um weder Mensch noch Tier einen unnötigen Druck zu machen, setzten wir kein Zeitlimit für einen weiteren Besuch. Die Manßnahmen werden Zeit brauchen, denn seine Führerposition zu verlassen, wird Samy nicht gerade leicht fallen. Wenn seine Besitzer jedoch merken sollten, dass sich ein bisschen was bei Samys Verhalten verändert hat, sind noch mehrere Übungseinheiten nötig.
Wir wünschen der Familie noch viel Kraft und Geduld mit Samy, denn man merkte sofort, dass alle Mitglieder sehr an dem Hund hängen.
Ein erneuter Besuch bei Samys Familie stand an. Laut Berichten verbellt Samy nicht mehr alle "Eindringlinge" - ein riesengroßer Fortschritt. Als wir uns ihm näherten, versuchte er, uns erneut zu verbellen, aber er erschien uns bei weitem nicht mehr derart unter Strom zu stehen wie bei unserem ersten Besuch. Die Familie erhielt die Aufgabe, weiterhin auf die Einhaltung der Rangordnung zu achten. Aber es wurden auch erste Schritte in Sachen "Coaching" unternommen: Samy muss die Grundkommandos "sitz", "platz", "bleib" sowie "auf deinen Platz" erlernen. Natürlich alles Schritt für Schritt, die Beherrschung der Grundkommandos wird sicherlich nicht von heute auf morgen funktionieren. Das Bestehen auf den Kommandos vonseiten der Besitzer ist dabei natürlich ein wichtiger Faktor. Auch wurde der Familie von uns der Umgang mit dem "Kong" gezeigt. Dabei handelt es sich um ein Hundespielzeug, in das man Futter geben kann. Der Hund ist also damit beschäftigt, irgendwie an das Futter zu gelangen. Dies sollte eine Umlenkung von Samys Verhalten zur Folge haben. Er wird leider weiterhin in das Nebenzimmer müssen, wenn sich Besuch ankündigt, kann sich dabei jedoch mit dem Kong beschäftigen. Damit wird versucht, Samy die Situation, Besucher empfangen zu müssen, etwas "schmackhafter" zu machen. Über den Einsatz des Kongs entscheiden jedoch Samys Leute, er sollte ihm nicht immer zur Verfügung stehen. Samy nahm den Kong positiv an. Dabei konnten wir gleichzeitig gut beobachten, dass Samy sein Frauchen richtiggehend anpöbelt, um sie zum Weiterspielen zu animieren. Dieses Verhalten darf auf gar keinen Fall geduldet werden, denn gespielt wird, wenn Frauchen / Herrchen es möchte. Auch an dem ständigen Bellen muss noch gearbeitet werden. Denn Samy verleiht seinem Unmut über zu wenig Aufmerksamkeit (Schuld daran sind die anwesenden Besucher) lautstark Ausdruck. Diesem anmaßenden Verhalten muss ebenfalls dringend Einhalt geboten werden. Auch hierfür ist die Übung des Kommandos "platz" sehr wichtig, da sich Hunde in der liegenden Position, das Bellen zweimal überlegen.
Auch Bachblüten kommen zum Einsatz, um es Samy ein wenig zu erleichtern, seine Rolle als Chef zu verlieren.
Wir wünschen Samys Familie viel Geduld, wobei der Spaß nicht verlorengehen darf. Mit seinem Hund zu arbeiten kann, auch wenn es noch so anstrengend ist, eine Bereicherung sein - für Mensch und Tier! Natürlich darf Samys junges Frauchen auch weiterhin mit ihrem vierbeinigen Liebling spielen, toben und Unfug treiben.
Bei unserem letzten Besuch hat Samy schon sehr große Fortschritte gemacht. Fremde in seinem Revier sind Samy immer noch suspekt, aber er lässt sich leichter besänftigen.
Wir zeigten der Familie einige Spiele, mit denen sie Samy tagsüber immer wieder einmal beschäftigen können, damit der quirlige Kerl nicht nur körperlich, sondern auch geistig ausgelastet wird.
Bei einem kleinen Spaziergang stellte unsere Obfrau fest, dass Samy die Richtung und das Tempo bestimmt. Auch hier zeigten wir seinen Besitzern einige Tricks, damit der Spaziergang für beide Seiten angenehmer wird.
Wichtig für Samy ist es auch zu lernen, die Aufmerksamkeit mehr auf seine Besitzer zu konzentrieren, denn ein rauschender Bach, fliegende Blätter, zwitschernde Vögel usw. waren stets interessanter als das andere Ende der Leine. Auch hier stand Sabine mit Rat und Tat zur Seite.
Viele Übungseinheiten warten auf Samys Besitzer, aber wir rücken unserem Ziel immer wieder ein Stückchen näher.
Samys Verhalten bessert sich immer mehr. Sein Gehorsam wird auch von Mal zu Mal besser. Schickt man ihn auf seinen Platz, wo er während der Anwesenheit des Besuchs auch bleiben soll, geht er ohne zu murren in sein Körbchen. Er bleibt auch brav liegen. Geht die fremde Person im Zimmer auf und ab, reagiert Samy ruhig, wobei das Frauchen seine Aufmerksamkeit auf sich lenken muss. Auch Geräusche an der Tür stören ihn kaum. Wie wir feststellen konnten, reagiert er jedoch äußerst panisch auf das Klopfen an der Tür. Da Samy auch vor der Silvesterknallerei große Angst hatte, konnten wir eine Verbindung feststellen. Samy muss nun darauf desensibilisiert werden, was natürlich eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen wird.
Draußen, beim Spaziergang, benahm sich Samy vorzüglich. Er ist viel gehorsamer und, was besonders wichtig ist, auch viel aufmerksamer dem Frauchen gegenüber.
Natürlich muss noch viel geübt werden, da aber inzwischen der Schlüsselreiz bekannt ist, sind wir guter Dinge, dass Samy Besuchern gegenüber noch gelassener wird und sich auch ohne Absicherung im gemeinsamen Raum aufhalten kann.
Mia
... und hier kommt Mia
Das ist unser Sorgenkind Mia.
Mia stammt aus Spanien. Sie wurde aus einer der vielen dort ansässigen Tötungsstationen gerettet und fand bei einer Pflegefamilie Unterschlupf. Nun lebt sie bei ihrer fixen Familie in Innsbruck.
Mia ist eine typische Terrier-Dame. Geht etwas nicht nach ihrem Kopf, wird geknurrt. Auch "Protest-Pinkeln" gehört zu ihrem Repertoire - auch eine Möglichkeit Aufmerksamkeit zu bekommen.
Mias Familie, eine reizende Frauenrunde, bestehend aus Mama und ihren 2 Töchtern, haben der "Neuen" im Bunde von Anfang an das Ruder überlassen. Nun muss Mia lernen, dass nicht sie, sondern ihre Besitzerin die Chefin im Hause ist, dh.: die Rangordnung muss etwas zurechtgerückt werden. Dazu bekamen die (menschlichen) Damen von uns ein paar Tipps mit auf den Weg. Bei Mia ist es besonders wichtig, ihr nicht immer dann Aufmerksamkeit zu schenken, wenn Mia es möchte. Auch Mias Spielaufforderungen (dabei kommt sie mit einem Spielzeug an und stupst einen an den Füßen) sollten nicht immer beachtet werden. Die Besitzerin entscheidet, wann gespielt wird und wann das Spiel zu Ende ist. Sie entscheidet, ob Mia im Mittelpunkt stehen darf oder ob die derzeitigen Tätigkeiten (lesen, kochen, fernsehen, lernen, ....) wichtiger sind.
Wenn Mia gerlernt hat, ihre Chefrolle etwas aus der Hand zu geben, wird sie sich leichter Anordnungen fügen können, die nicht ganz ihrem Willen entsprechen.
Mia ist eine entzückende Hündin, die es versteht, jeden mit ihrem reizenden Augenaufschlag zu verzaubern. Es ist wirklich schwer, ihr zu widerstehen, aber nur so kann ihr süßer Terrier-Sturkopf ein wenig gebändigt werden.
Ciro
Ciro, unser Wirbelwind
Das ist unser Sorgenkind Ciro.
Ciro hatte es in seinem jungen Leben bisher nicht leicht.
Er wurde aus einer spanischen Tötungsstation gerettet. Zum Glück fand er sofort in Österreich ein neues Plätzchen. Leider hat es dort im Zusammenleben zwischen Mensch und Hund nicht geklappt, sodass er mit Sabines Hilfe zu einer neuen Pflegestelle kam. Die neue Pflegemami ist Mitglied in unserem Verein.
Ein paar Tage später besuchte Sabine das frischgebackene Duo bei ihnen zu Hause. Gyöngyi und Ciro bilden ein tolles Team. Die beiden passen perfekt zusammen!!
Sabine gab Gyöngyi ein paar Tipps, damit ein paar Problemen ev. vorgebeugt werden kann.
Mittlerweile hat sich Ciro sehr gut eingelebt. Er verzaubert alle Menschen in seiner Umgebung mit seinem Charme. Er ist sich dessen aber bewusst, dass ihm alle sehr schwer böse sein können und versucht somit alle um seine "Pfoten" zu wickeln.
Genau darauf wies Sabine hin. Ciro ist sehr jung und ihm fehlt es dementsprechend an Erziehung. Blickt Ciro auch noch so süß, Gyöngyi muss ein gewisses Maß an Konsequenz aufbringen, damit aus dem kleinen Chameur später kein großer "Diktator" wird.
Aber aufgrund ihrer Hundeerfahrenheit macht Gyöngyi ihre Sache sehr gut.
Vielleicht hat Ciro doch seinen Platz fürs Leben gefunden. Wir drücken ihm auf alle Fälle die Daumen und unterstützen Gyöngyi weiterhin mit Rat und Tat.
Wir haben super Neuigkeiten: Ciro darf nun fix bei Gyöngyi bleiben. Wir freuen uns sehr für die beiden.
Gyöngyi hat keine Sorgen mit ihm. Sie selbst bezeichnet Ciro als einen "Engel".
Da er aber ein richtiger Wirbelwind ist, haben Gyöngyi und Sabine beschlossen, ihn ein bisschen zu fordern. Da Gyöngyi jedoch aus beruflichen Gründen nicht regelmäßig an einem Training teilnehmen kann, hat Sabine diesen Part übernommen. Sie trainiert mit ihm an einer hiesigen Hundeschule, wobei sie festgestellt hat, dass Ciro ein typischer "Angstbeller" ist, d.h. die Anwesenheit von vielen Hunden macht den Kleinen nervös. So ist es wichtig, an diesem Teil der Sozialisierung zu arbeiten. Umso wichtiger ist es, das Training in einer Hundeschule zu machen und nicht allein auf weiter Flur.
Nach der ersten Stunde kann Sabine nur Gutes berichten. Ciro ist aufmerksam, lernt sehr schnell und er hat Spaß an der Arbeit. Auch im Umgang mit anderen Hunden macht er bereits kleine Fortschritte, nur allzu nahe sollten die "Fremden" ihm noch nicht kommen. Aber auch das wird der wissbegierige Spanier sicher bald lernen zu akzeptieren.
Nach jeder Stunde bekommt Gyöngyi von Sabine kleine "Hausübungen" auf, um das Gelernte auch zu festigen. So muss Ciro auch ein bisschen sein "Köpfchen" einsetzen, was unseren Zappelphilipp ev. ein bisschen müde macht.
Wir wünschen allen weiterhin viel Spaß beim Training!!
Henny
Das ist Henny
Das ist unser Sorgenkind Henny.
Henny ist ein Freigänger. Er genießt es, sein Revier zu durchstreifen. In letzter Zeit ist Hennys Frauchen aufgefallen, dass er sich auffallend oft das Fell putzt und auch daran zupft.
Selbst nach einer gründlichen Durchsuchung des Fells konnte sein Frauchen keinen Schmutz oder irgendein Fellwirrwarr feststellen. Während einem intensiven Erstgespräch kamen wir auf das Thema, dass Henny sich nicht gut mit dem Nachbarskater versteht. Er weicht vor ihm aus, vermeidet jeglichen Kontakt mit ihm und lässt sich von ihm selbst in seinem Territorium mobben. Da sich dessen Frauchen nicht eingestehen will, dass sie einen Rowdy als Hausgenosse besitzt und dementsprechend nicht dafür sorgt, dass sich die beiden Kater nicht begegnen, sind wird dazu übergegangen Hennys Selbstvertrauen zu stärken. Das beginnt schon im Umgang mit seiner Schwester, die ihm schon auch mal das Futter vor der Nase wegschnappt. Bachblüten kommen auch zum Einsatz sowie die Verordnung an Renate, viel mit ihrem Kater zu spielen und ihn auch mal dabei die "Beute" erwischen zu lassen. Wir sind überzeugt, dass Henny mit der Zeit seinen Rivalen in dessen Grenzen weisen wird.
Ginko
Die wunderschöne Ginko
Das ist unser Sorgenkind Ginko.
Ginko hat es sich in letzter Zeit zur Gewohnheit gemacht, einige Stellen in der Wohnung als "stilles Örtchen" zu benützen. Zudem vermeidet sie den Kratzbaum und maltretiert stattdessen lieber einen ganz bestimmten Stuhl.
Beim Erstgespräch hat Sabine erfahren, dass es kurz nach einem Urlaub der Besitzerin und dessen Sohn in der Wohnung zu einem Wasserschaden kam. Aufgrund der Reparaturarbeiten wurde das gesamte Mobiliar samt Katzenkorb und Kratzbaum in ein anderes Zimmer verfrachtet. Außerdem gingen zahlreiche fremde Männer ein und aus. Ginkos Welt geriet aus allen Fugen.
So kamen wir zu dem Schluss, dass all diese Veränderungen einfach zu viel für die sensible Katze waren. Zudem stehen erneut Reparaturarbeiten vor der Türe. Aus diesem Grund entschloss sich Sabine an Ginkos Verunsicherung hinsichtlich Veränderungen zu arbeiten. Hierzu bekam der Sohn des Hauses den Auftrag, viel mit Ginko zu spielen, um die Bindung zu stärken und die Verunsicherungen zu minimieren. Hierbei sollte es Ginko auch ermöglicht werden, das Spiel auch mal zu gewinnen. Auch Bachblüten kommen zum Einsatz.
Mit ein paar zusätzlichen, kleinen Tricks versuchen wir, Ginkos Verhalten hinsichtlich Stubenreinheit und "Krallenpflege" in den Griff zu bekommen.
Ginkos Neubeginn in eine etwas veränderte Welt steht demzufolge hoffentlich bald nichts mehr im Wege.
Quinni
Quinni (rechts) mit ihrem Kumpel Gismo
Das ist unser Sorgenkind Quinni.
Sie ist eine heißblütige Spanierin.
Quinni nimmt es mit der Stubenreinheit nicht besonders Ernst. Immer wieder entdeckt ihr Frauchen Pfützen auf dem schönen, neuen Parkettboden, sei es tagsüber oder über Nacht.
Da Hunde es vermeiden, ihr Nest zu beschmutzen, riet Sabine Quinnis Frauchen dazu, Quinni an einen ihr festzugestammten Platz zu schicken. Dort soll Quinni auch bleiben, für den Hund ein Zeichen, dass es Zeit zum Rasten und nicht zum Spielen oder sonst einer Tollerei ist. Auch über Nacht soll Quinni lernen, auf diesem Platz zu schlafen und nicht herumzuwandern. Ein Unterfangen, das sehr viel Geduld und Übung braucht, da man nur schrittweise Erfolge erzielen kann und auch soll.
Außerdem gab Sabine Quinnis Frauchen Dani ein paar Tipps, um das lebenslustige Mädchen artgerecht zu fordern und fördern. Meist legen sich dadurch auch gewisse "Schabernake", die oft aus Aufmerksamkeitsheischerei oder Langeweile angestellt werden, da diese Übungen auch dazu dienen, die Bindung zwischen Mensch und Hund zu festigen.
Wir wünschen den beiden viel Spaß beim Üben!
Quinni hat sich als Musterschülerin entpuppt.
Brav bleibt sie auf ihrem Platz liegen, oft sogar die ganze Nacht. Die Übungen machen ihr Spaß, sie ist beschäftigt, ohne überfordert zu werden. Selbst ihr Freund Gismo beteiligt sich kräftig daran, was wiederum die Bindung zwischen den beiden Vierbeinern stärkt.
Das Problem mit der Stubenunreinheit hat sich drastisch gebessert. Ab und zu passieren noch Unfälle, aber auch diese werden immer weniger.
Jetzt heißt es dranbleiben und Quinni weiterhin sinnvoll beschäftigen. Wer weiß, was sich die süße Kleine sonst noch so einfallen lässt?
Quinni hat allmählich in ihrer Familie das Zepter übernommen. Sie versucht mit den verschiedensten Mitteln ihren Dickkopf durchzusetzen. Quinnis Familie muss dringend an der Rangordnung arbeiten, damit sich die Kleine nicht zu einer Tyrannin entwickelt.
Nika
Die übermütige Nika
Das ist unser Sorgenkind Nika.
Nika ist 8 Monate alt und kommt aus Griechenland.
Vor einigen Tagen erreichte unsere Obfrau der Hilferuf von Nikas Frauchen, dass der kleine Wirbelwind nicht zurückkommt, wenn man sie nach dem Austoben wieder anleinen will.
Beim Erstgespräch fragte Sabine, ob Nika das Kommando "Sitz + Bleib" schon beherrscht, um davon ausgehend das Kommando "Hier" aufzubauen. Da erfuhr sie, dass Nika momentan überhaupt nicht folgt und sich mittlerweile alles in der Familie um sie dreht. Nach einigen Tipps bezüglich der Richtigstellung der Rangordnung wurde mit dem Basistraining bzgl. Aufmerksamkeit und Grundgehorsam begonnen. Einerseits wollen wir ja vermeiden, dass aus der quirligen Junghündin eine Tyrannin wird, andererseits wird dadurch auch gleichzeitig die Bindung zwischen Frauchen und Hündin gefestigt.
Bis zum Kommando "Hier" ist es noch ein langer Weg, aber wir sind überzeugt, dass Nika sehr schnell lernt. Natürlich begleiten wir Nika und ihre Familie weiterhin und stehen mit Tipps und Tricks zur Seite.
Wir wünschen beim Üben viel Spaß!
Lumpi
Ich bin Lumpi
Das ist unser Sorgenkind Lumpi.
Er ist 2-3 Jahre alt und kommt aus einer spanischen Tötungsstation.
Bei Besuch ist Lumpi außer Rand und Band. Er kläfft und kläfft und kläfft. Besucher sind absolut nicht erwünscht. Bleibt dieser jedoch hartnäckig, wird Lumpi unsicher und kläfft noch lauter. Manch ein Besucher hat leider auch schon Bekanntschaft mit Lumpis Zähnen gemacht, was Lumpis Frauchen Eva natürlich sehr verunsicherte. Zum Glück gab es keine drastische Verletzungen, aber blaue Flecken waren schon dabei. Ein Teufelskreis: Lumpis Unsicherheit verunsichert Eva, was sich wiederum auf Lumpi überträgt, indem keine klaren Ansagen kommen.
Sabine zeigte Eva ein paar Tricks, um die Rangordnung zu festigen. Dabei stellte sie fest, dass Lumpis Frauchen bereits einige dieser Kniffe kannte und auch umsetzte. Eva muss daran arbeiten, klare Ansagen an Lumpi zu richten. Sie ist manchmal zu zaghaft, was der kleine Knirps schamlos ausnützt. Gegen das Kläffen versuchen nun Eva und Sabine mit einigen Tricks anzukämpfen. Bereits während Sabines Anwesenheit trug dies erste Früchte.
Lumpi soll bei Besuch nicht mehr derart gestresst sein. Auch daran wird fleißig gearbeitet. Eva übt sichtlich fleißig und Lumpi lernt erstaunlich schnell. Während Sabine und Eva in der Küche nach getaner Arbeit gemütlich einen Kaffee tranken, lag Lumpi relaxt in ihrer Nähe. Ein Umstand, der früher undenkbar war.
Natürlich darf sich Eva nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen und muss weiterhin fleißig mit ihrem kleinen Liebling arbeiten, aber wir sind uns sicher, dass Lumpi Besucher auch mal in seinem Territorium tolerieren wird.
Natürlich betreuen wir unseren Schützling weiterhin und stehen seinem Frauchen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.
Balu
Balu, der arme Kerl
Das ist unser Sorgenkind Balu.
Balu hatte es nicht leicht. Er wurde in Griechenland geboren und konnte zum Glück mit seiner Mutter und seinen Geschwistern gerettet werden.
Gemeinsam mit seiner Mutter kam Balu nach Deutschland zu einer Pflegestelle. Leider büchsten die beiden aus dem dortigen Garten aus, obwohl dieser sehr gut eigezäunt war. Auf ihrer Tour erlitten beide einen Unfall, wobei Balus Mutter leider getötet und Balu schwer verletzt wurde.
Balu wurde inzwischen vermittelt. Aufgrund seines Traumas traut sich der arme Kerl jedoch nicht mehr vor die Tür.
Die neue Familie muss jetzt sehr viel Geduld beweisen, jeden Schritt Balus Richtung Tür belohnen, ohne jedoch zu viel auf ihn einzureden und ihn dadurch zu überfordern. Bachblüten sollen helfen, Balus seelisches Gleichgewicht wieder herzustellen.
Wir wünschen Balu und seiner Familie viel Geduld und hoffen, dass der junge Kerl sich erholt und früher oder später doch wieder einmal mit seinen Artgenossen auf der Wiese munter herumtoben kann und will.
Uns hat eine sehr erfreuliche Mail erreicht.
Balu ist in seinem Zuhause angekommen. Er freut sich über jedes Familienmitglied, das manchmal auch lauthals begrüßt wird. Er macht bereits Anstalten sein Rudel und sein Territorium zu bewachen.
Was uns am meisten freut ist der Umstand, dass Balu gemeinsam mit seiner Familie in den Garten geht. Zwar an der Leine, aber immerhin. Er dreht dann ein bis zwei Runden um das Haus, um dann relaxt neben den Liegestühlen seiner Leute auf seiner Decke einzuschlafen.
Seine Gassirunden mag er immer noch nicht besonders, aber er lässt sich ohne großen Widerstand hinausführen. Im Freien verrichtet er dann auch seine Geschäftchen.
Ein großes Lob an seine Familie, die viel Geduld bewiesen hat, um dem armen Kerl ein schönes Leben zu bieten. Deren Ziel, Balu dazu zu bewegen auch ohne Leine in den Garten zu gehen, schaffen sie bestimmt. Aber weiterhin sind natürlich Ruhe und Geduld gefragt.
Wir wünschen Balu und seinem Rudel alles, alles Gute und natürlich stehen wir ihnen auch in Zukunft mit Rat und Tat zur Seite.
Fee
Die bezaubernde Fee
Das ist unser Sorgenkind Fee.
Fee kommt aus Spanien. Ihr Problem ist die Stubenreinheit, damit nimmt sie es nicht sehr genau.
Besonders in der Nacht wird die Wohnung als Toilette verwendet. Sabine riet Fees Frauchen dazu, ihr einen fixen Platz zuzuweisen. Das Ziel dieser Maßnahme sollte sein, dass Fee in der Nacht nicht mehr in der Wohnung herumwandert, sondern in ihrem Körbchen bleibt. Hunde vermeiden es, ihr "Nest" zu beschmutzen.
Gleichzeitig übermittelte Sabine Fees Besitzerin einige Übungen bzgl. Bindungsarbeit und Aufmerksamkeitstraining. Auch Denksportaufgaben war mit im Paket, um Fee mental zu fordern. Der Grund für Stubenunreinheiten liegt oft auch darin begraben, dass Hunde Aufmerksamkeit erwecken wollen, was sie zwangsweise auch erreichen, wenn auch manchmal für uns Menschen auf eine nicht ganz nachvollziehbare Art und Weise.
Natürlich verlangen diese Übungen viel Geduld, aber Fee ist eine sehr lernbegierige und kluge Hündin.
Alcon
Der freche Alcon
Das ist unser Sorgenkind Alcon.
Alcon kommt aus Spanien und machte es seiner Pflegemama nicht gerade leicht. Er pöbelte alle Hunde in seiner Nachbarschaft an und machte selbst vor seiner Pflegemama nicht Halt.
Sabine übermittelte einige Ratschläge bzgl. Rangfolge. Alcons Pflegemama befolgte diese und war sehr konsequent mit dem kleinen Rabauken. Dadurch lernte der temperamentvolle Alcon seine Grenzen kennen.
Mittlerweile hat Alcon seine ganz persönlichen Zweibeiner gefunden, genießt jede Minute ihnen und bereitet ihnen Spaß und Freude.
Paul
leider kein Foto von dem liebenswerten Rüden
Unser Sorgenkind Paul.
Paul befand sich bereits im Rentenalter, als er seine Besitzer leider wechseln musste. Da ihn sein erstes Frauchen überall mitnahm, hat Paul an seinem neuen Platz ein großes Problem mit dem Alleinebleiben.
Da das Training dafür jedoch sehr intensiv und für einen Hund sehr anspruchsvoll ist, riet Sabine den neuen Besitzern davon ab. Stattdessen schlug sie ihnen ein paar Denksportaufgaben vor, die selbst einem Hund in fortgeschrittenem Alter Spaß machen, ihn artgerecht fordern, jedoch nicht überfordern.
Pauls Besitzer hielten sich an Sabines Ratschlag und mittlerweile genießt Paul sein Rentnerdasein in vollen Zügen.
Enrico
Enrico mit seinem Frauchen
Das ist unser Sorgenkind Enrico.
Enrico stammt aus Spanien.
Enrico stänkert mal gerne bei seinen Artgenossen. Ist dann noch Frauchen am anderen Ende der Leine, fühlt man sich stark und versucht den Kontrahenten, eines überzuziehen. Ist Enrico jedoch auf sich alleine gestellt, ohne Leine auf der Hundewiese, fühlt sich der kleine Mann nicht mehr ganz so wohl und sucht sein Heil in der Flucht.
Sabine riet Enricos Frauchen, Begegnungen an der Leine zu vermeiden. Er muss nicht alle seine Artgenossen beschnüffeln. Pöbelt er auf Entfernung, sollte Enrico gemaßregelt werden, wobei man jedoch die Ruhe bewahren muss.
Um freie Hundebegegnungen zu üben, sollte öfters Enrico als erster auf der Hundewiese erscheinen und seine Kumpels erst dann dazustoßen. Dadurch muss er nicht in ein bestehendes Rudel und in ein bereis besetztes Territorium eindringen.
Enricos Frauchen erhielt auch noch Ratschläge bzgl. Aufmerksamkeitstraining, artgerechtes Spielen, um Enricos Selbstbewusstsein zu stärken und Denksportaufgaben, um ihn mental ein wenig zu fordern.
Enrico wird noch einige Nerven kosten, aber der kleine Kerl hat es mit Sicherheit verdient!
Pinto
Pinto, unser Jäger
Das ist unser Sorgenkind Pinto.
Pinto stammt aus Spanien und befindet sich derzeit auf einem Pflegeplatz. Er wartet noch auf sein fixes Zuhause.
Pinto hat einen unersättlichen Jagdtrieb. Er wird immer einen Jagdtrieb haben, doch seine Pflegefamilie bzw. seine zukünftigen Besitzer können lernen, damit umzugehen.
Außerdem zerstört Pinto sämtliches Mobiliar, sobald er nur 5 Minuten alleine ist. Jagdhunde gehören sehr viel beschäftigt. Lange Spaziergänge und Spiele mit Artgenossen sind für diese Hunde ein Vergnügen, powern sie jedoch nicht richtig aus. Man muss sich sehr viel mit ihnen beschäftigen (Unterordnung, Fährtentraining) und auch versuchen, sie geistig zu ermüden (Denksportaufgaben). Dann kann auch der mobilste Jagdhund mal entspannt in seinem Körbchen liegen.
Jagdhunde fordern vonseiten der Besitzer viel Geduld und vor allem viel Zeit.
Pinto durfte bei seiner Pflegefamilie bleiben, wo er mit seinen vierbeinigen Freunden richtig toben darf.
Olivia
Die freche Olivia
Das ist unser Sorgenkind Olivia.
Olivia ist eine junge Galgo-Hündin, die als einzige mit ihrer Mutter in Spanien überlebt hat. Ihre 11 Geschwister sind leider alle gestorben.
Olivia ist eine sehr ungestüme Hündin und oft auch im Spiel sehr grob mit ihren Mitbewohnern, 2 älteren Galgo-Rüden.
Außerdem begrüßt sie jeden Besucher stürmisch, indem sie an jeden hochspringt und ihn mit ihrer Liebe im wahrsten Sinne des Wortes "umhaut".
Sabine gab der Familie einige Tipps bzgl. Rangordnung und zeigte der Familie auch einige Tricks, um die junge, stürmische Hündin auch geistig ein wenig auszupowern.
Auch zeigte unsere Obfrau Olivias Frauchen, wie sie Olivias stürmischer Begrüßung Einhalt gebieten kann.
Wir wünschen der Familie noch viel Spaß mit Olivia und natürlich betreuen wir das Team weiterhin mit Rat und Tat.
Murx
Der kleine Murx
Das ist unser Sorgenkind Murx.
Murx kommt aus einer spanischen Tötungsstation.
Oft glaubt Murx ein großer, starker Kerl zu sein und attackiert alle andere Rüden. Leider ließ sich sein Aufreiten einer nicht gefallen und biss Murx. Jetzt sind Rüden erst recht ein Feindbild für den kleinen Kerl. Er springt in die Leine, beißt in sie hinein und macht ein riesengroßes Theater. Reagiert das Gegenüber jedoch, wird bei Frauchen Schutz gesucht.
Unsere Obfrau gab Frauchen ein paar Tipps bzgl. Rangordnung, die man zu Hause leicht üben kann, denn Murx glaubt auch zuhause ein ganz großer Kerl zu sein.
Es folgten Tipps im Umgang bei Begegnungen mit männlichen Artgenossen. Murx´Frauchen muss ihrem Liebling mehr das Gefühl der Sicherheit vermitteln und ihm zeigen, was richtig und falsch ist, um ihm mehr Sicherheit zu vermitteln.
Unsere Obfrau legte ihnen unser neues Projekt ans Herz, um ein wenig Gehorsam zu üben und Murx zu beschäftigen.
Natürlich wünschen wir Murx und seiner Familie weiterhin viel Spaß und hoffen, uns bei der "Hunde-Gaudi" wieder zu sehen.
Roxy
Die stürmische Roxy
Das ist unser Sorgenkind Roxy.
Roxy wohnt heute bei ihrer zweiten Familie. Wie es ihr im Welpenalter bei ihrer ersten Familie ergangen ist, weiß leider niemand.
Roxy bellt Menschen an und versucht an ihnen hochzuspringen. Dieses Verhalten bringt Roxys junges Frauchen komplett aus der Fassung. Sie schimpft mit ihr und versucht sie durch Festhalten am Halsband am Hochspringen zu hindern. Dadurch steigert sich Roxy immer mehr hinein und die Situation eskaliert.
Sabine riet zu mehr Ruhe in solch einer Situation, da schimpfen und zerren Roxy nur noch mehr anstachelt. Außerdem sollte das junge Frauchen ihrer Hündin vor unangenehmen Situationen mehr Schutz und Geborgenheit bieten, was nur durch Souveränität vonseiten des "Rudelführers" erreicht werden kann.
Natürlich braucht Roxys Frauchen jetzt viel Geduld im Umgang mit ihrer Hündin.
Sabine empfahl die "Hunde-Gaudi", um die junge Hündin etwas auszupowern und sie in ihrer Sicherheit zu stärken.
Buggi
Ein typischer Beagle
Das ist unser Sorgenkind Buggi.
Er kommt aus einer spanischen Tötungsstation und lebt jetzt bei seiner Pflegefamilie.
Als typischer Beagle lässt er oft seinem Sturkopf freien Lauf, aber seine Pflegemama ist fleißig am Üben, damit Buggi bei Spaziergängen auch mal das "andere Ende der Leine" beachtet.
Männern gegenüber ist er sehr unsicher und aus diesem Grund knurrt er diese an. Sabine gab Gaby, Buggis Pflegemama, einige Tipps, wie "Mann" mit viel Geduld Buggis Vertrauen gewinnen kann.
Auf Berührungen und das für jeden Hund bedrohlich wirkende Sich-Darüberbeugen reagiert Buggi ebenfalls mit Knurren. Auch hier muss noch viel geübt werden, damit Buggi versteht, dass man ihm nicht droht und ihm nichts anhaben will und er keinen Grund zur Verteidigung hat. Noch ist Buggi sehr unsicher. Auch dafür bekam Gaby einige Übungen aufgebrummt.
Buggi zeigt aber auch seine territoriale Seite sowie das typisch beaglehafte Bewachen. Hier muss erst die Rangfolge geklärt werden, denn Gaby als Rudelführerin bestimmt über die Besucher sowie darüber, wer an seinem Körbchen vorbei gehen darf und wer nicht. Hierzu gab es einige Tricks von unserer Obfrau.
Buggi muss erst seinen Platz in seinem neuen Leben und seinem neuen Rudel finden, damit er sich sicher und geborgen fühlt. Das bekommt seine Pflegemama Gaby mit Sicherheit toll hin.
Wir wünschen Buggi und seinen Menschen noch viel Spaß zusammen und begleiten alle gerne weiter in Buggis neuem Leben.
Buggi darf nun für immer bei seiner Pflegefamilie bleiben. Wir wünschen ihm und seiner Familie viel Spaß zusammen. Natürlich stehen wir ihnen weiterhin mit Rat und Tat zur Seite.
Peti
Peti, der kleine Ungar
Das ist unser Sorgenkind Peti.
Er stammt aus einer ungarischen Privatzucht. Seine Mama wollte ihn verstoßen, die Besitzerin versuchte jedoch ständig, dass Peti auch etwas Milch erwischte. Da er der Liebling der Züchterin war, schmerzte sie die Ablehnung der Hunde-Mutter sehr und verhätschelte Peti, wo sie nur konnte. Von seiner Mutter lernte er das ständige Bellen, was aus lauter Liebe und Mitleid toleriert wurde. Er wurde sehr behütet und war sehr wenig außerhalb der Wohnung und des Gartens, wodurch er innerhalb seiner ersten 6 Monate sehr wenig Reize kennen gelernt hatte.
Jetzt ist er seit ca. 2 Wochen bei seiner neuen Besitzerin. Peti bellt alles und jeden an und braucht bei neuen Menschen einige Minuten, um diese in seiner Nähe zu akzeptieren. Auch neuen Reizen steht er sehr skeptisch gegenüber. Er fürchtet sich vor Bällen, schwarzen Mullsäcken, Autos, ... und allem Neuen begegnet er mit lautem Kläffen. Alleine zu Hause bleiben ist für Peti die reinste Qual.
Sabine erkannte an Petis Körpersprache rasch, dass er ein typischer Angstbeller ist. Er kennt wenige Reize und weiß sich nur durch Bellen zu wehren, "Angriff ist die beste Verteidigung".
Sabine zeigte Petis Frauchen Marianna einige Tricks, wie man dem Bellen entgegenwirken kann und beide sind schon fleißig beim Üben, damit Peti weniger Stress hat, wenn er alleine bleiben muss.
Auch erhielt Marianna einige Tipps bezüglich Rangordnung sowie zur Stärkung von Petis Selbstbewusstsein.
Unsere Obfrau testete auch Bachblüten für Peti aus, die den Kleinen ein wenig seelische Unterstützung bieten sollen. Außerdem besucht Marianna mit Peti auch die Hunde-Gaudi, um Peti körperlich und geistig zu fordern, den Grundgehorsam zu üben und besonders um Spaß mit ihrem neuen Vierbeiner zu haben, was wiederum die Bindung stark fördert.
Natürlich erhält Marianna weiterhin Tipps im Umgang mit ihrem kleinen Liebling.
Luggi
Der ängstliche Luggi
Das ist unser Sorgenkind Luggi.
Luggi kommt aus Spanien und ihm ist wahrscheinlich in seinem bisherigen Leben bereits viel Schlimmes widerfahren.
Luggi hat Angst vor allem und jeden. Ein lautes Geräusch, eine fremde Person, eine rasche Bewegung, ... und Luggi zeigt typisches, defensives Angstverhalten.
Seine Pflegemama ist sehr engagiert und hat bereits sehr viel mit ihm geübt, sodass er sich mittlerweile mit ihr und seinem kleinen Rudel zu einem Spaziergang ins Freie wagt. Auch Ballspiele machen ihm bereits großen Spaß, auch wenn zu Hause das Spielzeug von Luggi nur gehortet wird.
Unsere Obfrau gab Sabine (Luggis Pflegemama) einige Tipps, wie sie ihm draußen Sicherheit und Schutz vor der Umwelt bieten kann. Natürlich muss auch noch stark an Luggis Selbstvertrauen gearbeitet werden. Bindungsarbeit und Vertrauensaufbau zum Menschen stehen bei der Arbeit mit Luggi im Vordergrund. In diesem Sinne baut unsere Obfrau die Übungen während der Hunde-Gaudi auf, an der Sabine mit Luggi teilnimmt.
Natürlich steht unsere Sabine den beiden stets mit Rat und Tat weiterhin zur Seite.
Luggi darf bei seiner Pflegemama bleiben, was uns sehr freut.
Luggis Verhalten hat sich aufgrund der intensiven Beschäftigung seines Frauchens mit ihm (Luggi lernt sehr schnell) absolut verändert. Seine Ängste haben sich stark vermindert, er vertraut seinem neuen Frauchen, das ihm sehr viel Schutz und Geborgenheit bietet. Das einzige Problem sind leider noch Begegnungen mit Artgenossen. Luggi verteidigt sein Frauchen mit allen Mitteln. Da dieses Verhalten ihn und sein Frauchen sehr stresst, arbeitet unsere Sabine im Rahmen der Hunde-Gaudi vorzugsweise daran, Luggi zu zeigen, dass ein ständiges Beschützen seines Frauchens nicht notwendig ist.
Wir wünschen diesem tollen Team weiterhin viel Spaß beim Lernen und Üben.
Caruso
leider kein Foto von dem imposanten Rüden
Unser Sorgenkind Caruso.
Carusos Frauchen arbeitet ganztägig. Da Caruso dadurch leider viel allein ist, zeigt er Ersatzhandlungen. Um der Unterbeschäftigung ein wenig entgegenzuwirken, schickte unser Coach, unsere Obfrau Sabine, seinem Frauchen ein paar Denksportaufgaben, die Caruso gemeinsam mit seinem Frauchen, das leider auswärts wohnt, auch zu Hause lösen kann.
Wir wünschen Caruso und seinem Frauchen viel Spaß beim Rätsel-Lösen.
Eiko
Ein typischer Vertreter seiner Rasse
Das ist unser Sorgenkind Eiko.
Eiko ist ein typischer Dackel. Er zieht während des Spaziergangs stark an der Leine und er will immer im Mittelpunkt stehen. Auch bellt er lautstark, wenn Besuch kommt.
Sabine gab Eikos Frauchen ein paar Tipps, wie sie zuhause an der Rangordnung arbeiten kann, um Eikos Egoismus ein wenig einzudämmen. Auch das Bellen an der Tür ist ein Zeichen für eine unklare Rangordnung.
Während des gemeinsamen Spaziergangs erkannte Sabine, dass Eiko immer den Weg bestimmen möchte. Auch hier sollen zukünftig die Rangordnungs-Übungen sowie weitere Tipps unserer Obfrau helfen.
Eiko zeigt auch deutliche Trennungsängste von seinem Frauchen, wenn diese draußen einen anderen Weg einschlägt als Eiko, während er mit seiner zweiten Bezugsperson weiterspazieren soll. Hier zeigt sich Eikos Unsicherheit - ebenfalls entstanden durch eine unklare Rangordnung.
Unsere Obfrau empfahl auch Bach-Blüten, um Eikos seelisches Gleichgewicht wieder herzustellen.
Bei weiteren Besuchen möchte Sabine Eikos Frauchen noch andere Übungen zeigen, unter anderem um auch Eiko geistig ein wenig zu fordern.
Wir wünschen den beiden weiterhin viel Spaß beim Üben und freuen uns auf ein Wiedersehen.
Bonzo
Bonzo für dem Christbaum
Das ist unser Sorgenkind Bonzo.
Bonzo kommt aus dem hiesigen Tierheim und bereits mit Eifer bei der Hunde-Gaudi dabei.
Bonzos Frauchen ist sich jedoch noch unsicher, ob sie ihn während des Spaziergangs frei laufen lassen kann.
Während des gemeinsamen Spaziergangs erkannte Sabine, dass Bonzo gut abrufbar ist, wenn er aber einen Artgenossen sieht, nicht mehr zu bremsen ist.
Sabine gab Bonzos Frauchen ein paar Tipps, wann sie Bonzo zurückrufen soll und wann sie angeleint mit ihm weiterspazieren soll. Bonzos Abrufbarkeit muss aber während der Hunde-Gaudi noch verbessert werden.
Unsere Sittings - "Gäste"
Celine und ihre Töchter
leider kein Foto von dem wunderhübschen Katzentrio
Bella
Unsere Beagle-Dame
Alois, Emma und Pino
Alois
Emma
Pino
Die Beagle-Meute
Lorelei und Gustav
Lorelei
Gustav
Lizzo
Das ist mein Revier!
Wer bist du denn?
Ein kleines Päuschen nach dem Spielen! Was dagegen?
Neo
Ich bin ein wenig kamerascheu.
Ciro
Ein bekannter und sehr liebenswürdiger Gast
Ciro und seine Sitterin Viola
Zsemi und Csipet
Zwei wunderschöne Magyar Vizsla
Bela
Bela, unsere Kanadierin
Beim Fressen möchte ich nicht gestört werden
Bela und ihre Sitterin Viola. Leider verstarb Bela ein paar Wochen nach dieser Aufnahme. Wir werden dich nie vergessen.
Luna
Die quirlige Luna
Tina und Nina
Tina, die Chefin der beiden Schwestern
Nina in ihrem selbstgebauten Nest
Mia
Mia, eine typische Terrier-Dame
Mia beim Baden
Kalif und seine Freunde
Kalif
Laura, Laurenz, Iris
Laura
Lola, Luftpferdchen
Luftpferdchen
Peti
Ein kleiner ungarischer Gast
Amigo
Amigo und seine Sitterin
Lea und Lilly
Fotos folgen
Hunde-Gaudi
Nikola mit Jacky
Unser jüngstes Team
Gyöngyi mit Ciro
Ein sehr engagiertes Team
Eva-Sophie mit Elik
Ein sehr dynamisches Team
Gudrun mit Murx
Murx
Grete mit Ally
leider kein Foto
Viktoria mit Nelly
Frauenpower
Markus und Melanie mit Alija
Unser Dreiergespann
Marlen mit Concita
Die süße Concita
Elisabeth, Bettina und Sarah mit Asta
3 Damen und 1 Welpe (übrigens auch ein Mädel)
Sabine mit Kira, Shyla und Solo
Unsere 3 Mädels
Solo übt bereits fleißig für seine zukünftigen BesitzerInnen
Solo darf bei Sabine bleiben. Wir freuen uns für ihn und sein neues Frauchen.
Marisa mit Chiara
Dream-Team
Hannelore mit Schnidi
Klein, aber oho
Claudia mit Brindisi und Maja
3 Mädels - 1 Team
Kurt mit Trinity
Kurt mit seinem "Matrix"-Mädel
Michaela mit Julchen
Julchen
Kurt mit Julchen und Trinity
Marianna mit Peti
Unser ungarisches Team
Sabine mit Fini, Erwin und Luggi (Pflegehund von den TirolerTierEngeln)
Fini
Erwin
Luggi
Luggi darf bei Sabine bleiben. Wir freuen uns für ihn und sein neues Frauchen.
Maria und Christian mit Kira
Ein quirliges Team
Kira musste leider wegen schwerwiegenden Problemen abgegeben werden.
Maria und Christian mit Bonzo
Pfötchen fürs Frauchen
Leckerli fürs Fotoshooting
Ingrid mit Bella
2 hübsche Damen
Ulrike mit Emilio
Ein bezauberndes Team
Monika mit Nico
Ein reizendes Team
Ernst mit Cindy
Neues Familienmitglied Cindy
Barbara mit Axel (Pflegehund von den TirolerTierEngeln)
Schon am 2. Tag sooo fleißig
Dagmar mit Blitz
Ein flottes Team
"Die Achtung vor der Eigenart des Tieres ist die
Grundlage für eine Freundschaft mit ihm"
(Alfred Buckowitz)